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7 Tipps & Tricks für bessere Reisevideos

Du möchtest Deine tollen Reisen auf Video festhalten? Nur bist Du noch unsicher, wie Dir das am besten gelingen kann? Schließlich sollen Deine Filme nicht nur eine schöne Erinnerung für Dich sein. Auch die zu Hause Gebliebenen sehen einen gut gedrehten Film mit Freude an. Hier erfährst Du in sieben Schritten, wie Du einen spannenden Urlaubsfilm produzierst.

1. Die Kamera ruhig halten

Es kann sehr ermüdend werden, einem Film zu folgen, in dem ständig hin- und hergezoomt wird. Auch das Auf- und Abwandern und ganze Rundumbewegungen mit der Kamera bereiten dem Zuschauer Kopfschmerzen.

In einigen Szenen kannst Du sicher auch einmal mitlaufen, um Bewegung und Authentizität zu erhalten. Aber in der Regel ist es besser, Frequenzen, in denen sich etwas bewegt, von einem einzigen Standpunkt aus ohne Kamerabewegung zu filmen. Kommt jedoch ein Zug oder rennt eine Menschengruppe, kannst mit ihm mitschwenken.

Du solltest auf jeden Fall vermeiden, mit der Kamera hoch und runter sowie rechts und links gleichzeitig zu schwenken. Du möchtest den aufregenden Dom ja nicht abscannen. Besser ist es, sich etwas weiter weg vom Geschehen zu bewegen. So kannst Du das ganze Objekt auf einmal einfangen.

2. Das Stativ ist unschlagbar

Hast Du die Absicht, in der Dämmerung zu filmen oder den Sonnenuntergang einzufangen, ist das Stativ unumgänglich. Den Sonnenuntergang oder –aufgang filmst Du am besten mit einer Einstellung in kleinen Etappen. Oder Du bearbeitest ihn später als Zeitraffer.

Sonst wird diese Szene viel zu lang. Es ist überhaupt immer besser, ein Stativ zu verwenden, weil Du niemals so eine ruhige Hand hast. Wenn kein Stativ vorhanden ist, suche Dir einen Stein, eine Mauer, eine Mülltonne oder was auch immer, wo Deine Kamera sicher stehen kann. Auf diese Weise stellt auch das langsame und gleichmäßige Heranzoomen kein Problem mehr dar.

Weitere Tipps & Informationen: https://www.kaufberater.io/elektronik/kamera-zubehoer/reisestativ/

3. Mit der Drohne tolle Aufnahmen von oben machen

Willst Du eine besondere Spannung in Deinen Film bringen, solltest Du es einmal mit einer Drohne versuchen. Die Aufnahmen von oben sind immer faszinierend, weil die Welt sonst nicht in dieser Form wahrgenommen wird.

Beachte jedoch dabei, die Bestimmungen einzuhalten. Eine Landschaft zu filmen, ist fast immer problemlos möglich. Über Wohngebieten wird es schwieriger. Dein eigenes Zimmer oder den Hotelbalkon kannst Du selbstverständlich von oben filmen. Ansonsten musst Du das Einverständnis einholen oder lieber nicht filmen.

Grundsätzlich musst Du die Kamera immer im Blick behalten. Außerhalb der kontrollierten Lufträume darf die Kamera sich nicht aufhalten.

Einige Beispiele für tolle Luftaufnahme: https://www.netzfilm.de/beispiele/luftaufnahmen/

4. Auf die Länge kommt es an

Wenn Du einzelne Frequenzen zu lange laufen lässt, wird es schnell langatmig. Zu kurz sollten sie aber auch nicht ausfallen. Also solltest Du je nach Objekt mindestens zehn Sekunden drehen. Bei der Maximallänge kommt es auf das Geschehen an.

Auch hier gilt wieder wie bei dem Sonnenuntergang, der zwar schön ist aber länger dauert: In Etappen oder als Zeitraffer nachbearbeiten. Die Gesamtlänge des ganzen Films könnte bei einer Rundreise zum Beispiel höchstens Spielfilm-Niveau haben, besser noch nur eine Stunde. Möchtest Du ein einziges Ereignis wie ein Autorennen in Deinem Film festhalten, reichen maximal 20 Minuten.

5. Abwechslung gegen Langeweile

Die einzelnen Szenen sollten etwas Abwechslung bieten, um nicht zu langwierig zu wirken. Um bei dem Autorennen zu bleiben, könntest Du zwischendurch das vor Spannung begeisterte Publikum aufnehmen.

Wird eine Sehenswürdigkeit besichtigt, macht sich dazwischen ein in der Pfütze badender Spatz sehr gut. Das sind diese Randerscheinungen, die Du ja auch in der Wirklichkeit wahrnimmst. Wenn Du die Filmbearbeitung beginnst, erfährst Du, wie diese auflockernden Szenen zwischen die Hauptszene gesetzt werden und dabei den wichtigen Ton durchlaufen zu lassen.

6. Die richtige Bearbeitung am PC

Du bist im Urlaub und filmst vier Stunden Material. Das ist selbstverständlich viel zu viel und zu eintönig zum Anschauen. Es gibt heute von verschiedenen Herstellern Software für die Filmbearbeitung, die einfach durchführbar ist. Hier schneidest Du zunächst an dem aufgeladenen Film die schlechten und nicht so guten Szenen heraus. Sei hierbei großzügig!

Denn wie schon erwähnt, soll der Film ja nicht zu langwierig werden und an Spannung gewinnen. Schön ist es, wenn zwischen den einzelnen Szenen oder wenn ein anderes Thema erfolgt, eventuell Übergänge gesetzt werden.

Freeware für den Videoschnitt: http://www.chip.de/news/Videos-schneiden-Die-beste-Freeware-fuer-den-Videoschnitt_101877394.html

7. Mit der Untermalung das I-Tüpfelchen bilden

In ganz vielen Frequenzen ist der Wind sehr störend. Deshalb ist oftmals mit dem sogenannten O-Ton, dem Originalton, nicht viel anzufangen. Dein Reisefilm wird perfekt, wenn Du die passende Musik unterlegst. Hier kannst du oft den O-Ton ganz weglassen.

Wichtige Punkte kannst Du auch mit einer Beschriftung anlegen. Diese sollte kurz und knapp ausfallen, damit dem Zuschauer nichts von dem Anschauen der Szenen entgeht. Ebenfalls wäre es schön, Deinen gesprochenen Kommentar aufzusprechen. Das wirkt dann sehr professionell und erklärend.

Lizenzfreie Musik für deine Urlaubsvideos: https://www.terrasound.de/lizenzfreie-musik-fuer-youtube-videos/

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